Justizminister Pirapan Salirathavibhaga sagte, Drogendealern ginge es in den Gefängnissen viel zu gut. Man sollte sie auf eine einsame Insel oder eine Bohrinsel verbannen.

Gefangenenunterkunft auf Koh Tarutao
Der Justizminister gab zu, daß dafür das Gesetz geändert werden müßte, aber: „Ich überlege, ob ich nicht die Marine fragen, ob sie eine abgelegene Insel oder unbenutzten Bohrinsel finden. Das könnte im Golf von Thailand sein.“ Dann wären, so der Justizminister, die „widerlichen Drogenhändler weg, und sie könnten nicht mehr aus dem Gefängnis heraus ihre Geschäfte weiterführen.
So neu ist die Idee nicht, weit muß man nicht in die Vergangenheit zurückgehen, denn im Jahre 1939 suchte die Gefängnisbehörde eine isolierte und unfreundliche Umgebung, um Staatsfeinde einzusperren. So wurde auf Koh Tarutao eine Strafkolonie eingerichtet. Die Gefangenen wurden zur Zwangsarbeit herangezogen und mußten eine 12 Kilometer lange Straße zwischen zwei Buchten bauen. Etwa ein Drittel der Sträflinge überlebte die Strapazen nicht. Malaria war die Haupt-Todesursache, andere Faktoren waren Hunger und die Grausamkeit der Wärter. An Flucht war nicht zu denken, Krokodile und Haifische waren überall dort, wo die Wachen nicht hinsahen.
Während des 2. Weltkrieges verbündete sich die Wärter mit den Gefangenen und überfielen vorbeifahrende Schiffe. Dem Treiben der Piraten setzte erst nach dem Ende des Krieges 1946 ein britisches Spezialkommando ein Ende.
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Gruß Andy
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